Akteure im Kombinierten Verkehr

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Welche Akteure sind im Kombinierten Verkehr beteiligt?

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In Deutschland hat der Bund eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung des Kombinierten Verkehrs eingeführt. Diese rechtlichen Rahmenbedingungen sollen den Ausbau des KV vorantreiben. Durch entsprechende Regelungen unterstützt der Bund die Verlagerung Weiterlesen…

Diese Internetseite wurde im Rahmen des Forsschungsprojekts “MORE KV” entwickelt.  Das Projekt MORE/KV hat zum Ziel, die Nutzung des Kombinierten Verkehrs besonders im Freistaat Bayern durch das Bereitstellen von Informationen (Markttransparenz) und die Qualifizierung angehender Logistiker und Spediteure zu Systemlogistikern zu steigern. Durch die in dem Projekt beabsichtigte Förderung der Sach- und Entscheidungskompetenz von Fachkräften im logistischen Prozess sollen der Modal Split in Bayern mittel- bis langfristig positiv verändert und ein positives Bewusstsein für den Kombinierten Verkehr bereits in der Ausbildung geschaffen werden.  MORE/KV stützt sich auf die “erste Etappe” des Berufsfelds – die Berufsausbildung, um eine nachhaltige Verankerung der Wissensbasis zu forcieren. Im Detail soll die Komplexität des Transportsystems „Kombinierter Verkehr“ durch eine Intensivierung dieser Thematik in Berufsschulen mit Hilfe verständnisorientierter, digitaler Medien in Form einer KV-Info -Mediathek vereinfacht werden.

Der Transportsektor bildet mit einem Anteil von rd. 20% an den Treibhausgasemissionen 2011 in Europa (VDB 2015) einen der emissionsstärksten Wirtschaftsbereiche. Das Themenfeld Umweltschutz steht daher zunehmend im Fokus von politischen Handlungen und Entscheidungen, wie etwa im EU-Weißbuch Verkehr (2011), mit Einsparungszielen von CO2-Emissionen bis 2050 durch Transportverlagerung von der Straße auf umweltfreundlichere, intermodale Systeme. Für den Freistaat Bayern stellt die Speditions- und Logistikbranche einen wichtigen Wirtschaftsmotor dar (u.a. BIBB 2015). Die hohe Dichte produzierender Unternehmen sowie die infrastrukturellen Gegebenheiten in Bayern weisen große Potenziale für die Nutzung des Kombinierten Verkehrs – den Seehafenhinterlandverkehr und den alpenquerenden Verkehr – auf. Diese Potenziale gilt es zu aktivieren, da auch heute noch ein Großteil der Transporte auf der Straße durchgeführt wird.